Clearing für Mediation
und konsensuale Verfahren
München
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Veranstaltung

Titel
Einführendes Grundlagenseminar Mediation – Familienmediation – Wirtschaftsmediation

Wann
30.04.2020 - 03.05.2020
Ganztägig

Wo
Eidos Projekt Mediation

Kategorie(n)
Ausbildungen


Beschreibung

Wir laden ein zur Teilnahme an einem
einführenden Grundlagenseminar Mediation
Familienmediation – Wirtschaftsmediation

Zeit: Donnerstag, 30. April 2020, 10:00 Uhr,
bis Sonntag, 03. Mai 2020, 18:00 Uhr.

Zeitdauer: 30 Stunden

Ort: Montenstraße 9 in 80639 München

Leitung: Gisela Mähler und Hans-Georg Mähler

Kosten: € 790,–

Hinzu kommen Kosten für evtl. Unterbringung sowie die Verpflegung.

Mediation ist ein außergerichtlicher Weg der Konfliktbearbeitung und der Gestaltung komplexer Zusammenhänge. Das Verfahren ist in vielen Bereichen anwendbar, z.B. im Wirtschafts- und
Arbeitsbereich, in Institutionen und Organisationen, im Verwaltungsbereich, bei Nachbarschaftsstreitigkeiten, im Gemeinwesen, in Schulen, in der Familie. Das Seminar hat zum Ziel, die Grundlagen der Mediation auf all diesen Konfliktfeldern zu verdeutlichen. Wir verwenden hierzu beispielhaft Fälle aus Trennung und Scheidung und aus dem Wirtschaftsbereich zwischen (externe Wirtschaftsmediation) und in (interne Wirtschaftsmediation) Unternehmen und beziehen Fallgestaltungen aus dem Teilnehmerkreis mit ein.

Mediation stärkt die Selbstverantwortung der Konfliktpartner. Sie fördert ihre Dialog-, Kooperations- und Gestaltungsfähigkeit, so dass sie in die Lage versetzt werden, interessengerechte, tragfähige Verständigungslösungen zu entwickeln bis hin zum Abschluss einer fairen, rechts-verbindlichen Vereinbarung. Im „Streit um den Konsens“ werden die Konfliktpartner von einem Mediator begleitet. Dieser hat im Unterschied zum Richter keine inhaltliche Entscheidungsbefugnis. Seine Abstinenz steht in Korrespondenz zur Selbstverantwortlichkeit der Konfliktpartner und bildet die Grundlage für den Brückenbau von einer meist wechselseitigen Verstrickung hin zu einer beiderseitigen Verständigung. Der MediatorIn obliegt hauptsächlich die Aufgabe, die Konfliktpartner auf den Weg hierin zu unterstützen, den Prozess zu strukturieren und ihr Erfahrungswissen einzubringen.

Mediation ist ergebnisorientiert, klammert aber im Gegensatz etwa zu dem traditionellen juristischen Verfahren die mit dem zugrundeliegenden Konflikt verbundene psychische Dynamik mit
ihren Gefühlen nicht aus. Sie legt besonderen Wert auf den Weg, wie die Entscheidung zustande kommt.

Die Einladung wendet sich an Personen mit abgeschlossener Ausbildung und Praxiserfahrung, die Mediation kennenlernen wollen, vor allem an Anwälte und Anwältinnen, die im Bereich Familien-, Erb-, Medizin- und Wirtschaftsrecht tätig sind, Therapeuten, Berater und Fachkräfte aus psychosozialen Berufsgruppen, Ärzte sowie für den Wirtschaftsbereich Führungskräfte aus Betrieben und Organisationen, Betriebsräte, Unternehmensberater, Organisationsentwickler, Trainer, Coaches und Supervisoren.
Mediation ist ein strukturiertes Konfliktlösungsverfahren.

Das einführende Grundlagenseminar dient in erster Linie dazu,
• anhand konkreter Fälle die Struktur der Mediation aufzufächern
• die einzelnen Phasen der Mediation in ihrer auf eine konstruktive Lösung ausgerichteten Dynamik kennenzulernen
• Kerntechniken zu verdeutlichen
• die Rolle des Mediators verständlich zu machen
• die Rolle des Rechts zu verstehen
• und sich Grundlagen für kreative Lösungen bewusst zu machen.

Darüber hinaus gibt es Antwort auf Fragen,
• wie sich Mediation von traditionellen Gerichtsverfahren, anwaltschaftlichen Vergleichsverhandlungen, Entscheidungsprozessen in Betrieben und Organisationen sowie von Beratung/
Therapie unterscheidet, welche rechtlichen Rahmenbedingungen zu beachten sind, wie ihre Ergebnisse mit den Rahmenbedingungen verknüpft werden
• insbesondere: welche Gemeinsamkeiten und Unterschiede bestehen zur neu in der BRD eingeführten Cooperativen Praxis (collaborative practice/collaborative law; www.collaborativepractice.
com), einem mediationsanalogen Verfahren
• für welche Fallkonstellationen Mediation besonders geeignet ist, für welche sie weniger oder ungeeignet ist und wie mit Grauzonen umgegangen werden kann
• welche Formen der Zusammenarbeit mit Anwälten und anderen Beratern notwendig und wünschenswert sind
• und wie die Ausbildung aufgebaut ist.

Methodisch wechseln Informationsvermittlung, Gruppenarbeit und Rundgespräche mit Übungen, Rollenspielen, Demonstrationen und deren jeweilige Reflexion.

Das Seminar macht mit den Grundlagen von Mediation bekannt und ist in sich abgeschlossen, verpflichtet also nicht zur Teilnahme an der weiteren Ausbildung. Zugleich ist die Teilnahme an
einem Grundlagenseminar Voraussetzung für die sich anschließende weitere vierteilige Ausbildung, der 6-8 Monate später ein Seminar zur Praxisreflexion und Supervision folgt. Die Struktur der Ausbildung und die voraussichtlichen Daten der nächsten Kurseinheiten sind dem beigefügten Hinweisblatt zu entnehmen.

Die Ausbildung vermittelt die Grundlagen der Mediation als Konfliktbearbeitungsmethode in grundsätzlicher Weise. Im Vordergrund stehen Beziehungskonflikte, die nicht nur bei Konflikten
in der Familie, besonders bei Trennung und Scheidung, sondern auch bei Konflikten zwischen Personen und Unternehmen oder bei Konflikten in Organisationen wirksam sind. Die Ausbildung
ist damit Grundlage für die Lizensierung als Familien- und als Wirtschaftsmediator. Sie inkorporiert die Anforderungen des Mediationsgesetzes und der darauf fußenden Ausbildungsverordnung als „zertifizierter Mediator“.

Das Eidos Projekt Mediation blickt auf eine lange Erfahrung zurück. Es hat Pionierarbeit bei der Einführung der Mediation im deutschsprachigen Raum geleistet.
Es ist von der Bundes-Arbeitsgemeinschaft für Familien-Mediation (BAFM), dem Europäischen Forum und dem Schweizer Anwaltsverband als Ausbildungsinstitut anerkannt sowie durch das
Österreichische Justizministerium als Ausbildungseinrichtung nach § 23 ZivMedG zugelassen.
Die Leiter Gisela und Hans-Georg Mähler sind auch als Ausbilder des Bundesverbandes Mediation (BM) anerkannt.

Die Ausbildung qualifiziert demzufolge
➢ zum „Zertifizierten Mediator“/zur “Zertifizierten Mediatorin“ nach der Ausbildungsverordnung zum Mediationsgesetz (ZMediatAusbV)
➢ zur Aufnahme als ordentliches Mitglied der Bundes-Arbeitsgemeinschaft für FamilienMediation (BAFM) sowie des Bundesverbandes Mediation (BM). Das berechtigt zur Führung
des Titels „MediatorIn (BAFM)“ bzw. „MediatorIn (BM)“.
➢ deutsche Anwälte gem. § 7a BORA, sich als Mediatoren auszuweisen
➢ Schweizer Anwälte entsprechend dem Reglement des Schweizer Anwaltsverbandes zur Führung des Titels „MediatorIn (SAV)“
➢ in Österreich Teilnehmer, sich als „Eingetragener Mediator/Mediatorin“ zu bezeichnen.

Näheres auf http://www.eidos-projekt-mediation.de/ unter:
➢ Übersicht zur Ausbildung in Familien- und Wirtschaftsmediation sowie
➢ Abschluss / Titelführung

Die Seminarleiter Gisela Mähler und Hans-Georg Mähler gehören zu den Mediatoren der ersten Stunde. Sie praktizieren Mediation seit 1989 und lehren Mediation seit 1991. Sie haben an vielfältigen Mediationsveranstaltungen mitgewirkt und waren und sind in mediationsbezogenen Fachgremien tätig. Sie haben die Cooperative Praxis (collaborative practice) in Deutschland heimisch gemacht.
Von ihnen liegt eine Vielzahl von Veröffentlichungen vor.
Näheres zu ihrer Person auf http://www.eidos-projekt-mediation.de/ unter
➢ Ausbildungsleitung und Seminarleitung sowie
➢ Referenzen

Wenn Sie an dem Grundlagenseminar teilnehmen wollen, bitten wir Sie aus organisatorischen Gründen möglichst bald um die Rücksendung des beiliegenden Anmeldeformulars.

Vorgesehene Seminarzeiten:
Donnerstag, 30.04.2020 10.00 Uhr – 13.00 Uhr und 15.00 Uhr – 19.00 Uhr
Freitag, 01.05.2020 9.00 Uhr – 13.00 Uhr und 15.00 Uhr – 19.00 Uhr
Samstag, 02.05.2020 9.00 Uhr – 13.00 Uhr und 15.00 Uhr – 19.00 Uhr
Sonntag, 03.05.2020 9.00 Uhr – 13.00 Uhr und 15.00 Uhr – 18.00 Uhr

Der Aufbau des Seminars ist darauf ausgerichtet, dass alle Teilnehmer von Anfang bis Ende dabei sind. Wenn Sie also jetzt schon wissen, dass Sie nicht während der ganzen Zeit anwesend sein können, bitten wir Sie, die Teilnahme auf ein späteres Grundlagenseminar zu verschieben.
Im Falle des Rücktritts bis drei Wochen vor dem Termin (eingehend) wird eine Verwaltungsgebühr in Höhe von € 50,– einbehalten. Danach fällt die gesamte Seminargebühr an, es sei denn, dass ein anderer Teilnehmer nachrücken kann.

Für Auswärtige empfehlen wir für die Übernachtung das Hotel Laimer Hof (Laimerstr. 40, 80639 München, Tel: 089 / 1780 380, E-Mail: info@laimerhof.de), das Hotel Kriemhild (Guntherstraße 16, 80639 München, Tel: 089 / 1711170, E-Mail: hotel@kriemhild.de) oder die Pension Lutz (Hofenfelsstraße 57, 80637 München, Tel: 089 / 152 970, E-Mail: lutz@pension-lutz.com).

Dr. Gisela Mähler Dr. Hans-Georg Mähler

Veranstaltungsort

Eidos Projekt Mediation
Montenstraße 9
80639 München
Deutschland

Die MediationsZentrale München ist für Sie da – auch und gerade in schwierigen Zeiten!

Sie möchten etwas zur Aus- und Fortbildung als Mediator wissen?
-> Wenden Sie sich bitte direkt an das jeweilige Ausbildungsinstitut.

Sie sind auf der Suche nach einem Mediator, der Ihnen auch telefonisch oder online bei der Konfliktlösung hilft?
-> Fragen Sie gern bei den bei uns gelisteten Mediatoren nach.

Sie haben ein Anliegen an eines unserer Teams – MZM Schulmediation, Familienmediation, Mediation für Führungskräfte?
-> Kontaktieren Sie bitte wie gewohnt die jeweilige Teamleitung.

Bei Fragen erreichen Sie uns telefonisch unter +49 89 324 894 41 oder per E-Mail an kontakt@mediationszentrale-muenchen.de.
Wir kümmern uns so schnell wie möglich um Ihr Anliegen!

Bleiben Sie gesund und passen Sie gut auf sich auf!
Ihre MediationsZentrale München e.V.